Wenn der untere Rücken schmerzt!  Was hilft Ihnen kurz- und langfristig

Heute möchte ich Ihnen einen groben Überblick über die Ursachen von Kreuzschmerzen geben und was Sie selbst tun können, um diese zu lindern. Sie sind so vielfältig wie ihre Wünsche und Ziele in ihrem Leben. Fast jeder leidet in seinem Leben unter Kreuzschmerzen und ich habe oft festgestellt, dass die wahre Ursache oft übersehen wird und populäre Meinungen schnell weitergegeben werden.

Interessant ist:

Bei der Vielzahl möglicher Ursachen für Ihre Kreuzschmerzen sollten Sie eines nie außer Acht lassen: In fast 90 Prozent aller Fälle lässt sich keine Grunderkrankung diagnostizieren. Vielmehr kommt es zu Muskelverspannungen, die aus einer Fehlbelastung des Skeletts und des Bewegungsapparates resultieren. Schließlich muss der untere Teil der Wirbelsäule das gesamte Gewicht des Oberkörpers tragen.

Bis der Rücken streikt, hat es oft viel gedauert – zumindest mehr, als einem bewusst ist. Der unangenehme Zieh- oder langweilige Schmerz ist oft nur die Spitze des Eisbergs! Auch wenn Sie oft dazu neigen, den kalten Luftzug des Vortages auf Ihre Reise, die einseitige Belastung beim Golfen oder die Extraschicht am Computer als plausiblen Auslöser zu nehmen, so sieht es oft anders aus. Die Mehrheit der Menschen hatte sich längst von Kopf bis Fuß überfordert. Nicht selten ist der Schmerz auch ein Spiegel der Seele.

Sehr oft reicht schon eine leichte zusätzliche körperliche Belastung oder Belastung und das mühevoll gehaltene Gleichgewicht wird umgekippt. Schmerzen können Fehlhaltungen verschlimmern und diese wiederum verfestigen die Schmerzen – ein Teufelskreis entsteht. Obendrein wird das Ganze verschont und versucht sich zu beruhigen. Jetzt beginnt der Teufelskreis erst richtig zu rollen.

Ursachen für Schmerzen im unteren Rücken sind:

Physisch:

  • Ischias
  • Lumbago
  • Verspannte Muskeln
  • Fehlende Muskeln
  • Blockade im Ileosakrialgelenk (dies ist das Gelenk, das das linke Becken mit dem rechten verbindet)
  • Bandscheibenvorfall
  • Beinlängendifferenz

Emotional/mental:

  • Betonen
  • Existezangst
  • unterdrückte Wut und Wut

Im heutigen Beitrag möchte ich dir Tipps geben, was du bei Ischiasschmerzen und Verspannungen im Rücken tun kannst. Eine universelle Waffe ist die erste Übung. Wenn es dir gelingt und die Schmerzen verschwinden, dann kann ich dir sagen, dass du nur verspannte Muskeln hattest. Damit Sie präventiv auf solche Situationen vorbereitet sind, zeige ich Ihnen heute, was Sie im Notfall oder präventiv für sich selbst tun können.

Tipp 1:

Ein wunderbarer Tipp, um sich zu massieren, ohne sich verdrehen zu müssen. Dieser Tipp hat mir nach anstrengender körperlicher Arbeit oder bei massiven sportlichen Trainingseinheiten viel Muskelkater erspart.

DER IGEL-BALL

Mit dem Igelball können Sie die Reflexzonen an Ihren Füßen oder Händen nutzen, um Ihre Muskulatur sanft zu massieren. Die gesamte Reflexzone für den Rücken befindet sich an der Fußsohle oder in der Handinnenfläche. Mehr dazu gleich.

Wo kann man den Igelball überall einsetzen?

  • für Rückenspannung
  • müde Füße
  • Schulterschmerzen
  • Ischias
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • bei Muskelkater im Gesäß im Rücken- oder Nackenbereich

Folgende Reflexzonen gelten für den jeweiligen Bereich:

  • Der Fußballen ist für deine Schulter- und Nackenmuskulatur
  • Die Ferse ist für Ihre Gesäßmuskulatur und ist daher ideal bei Ischiasschmerzen. Der Ischiasnerv verläuft zwischen den kleinen und großen Gesäßmuskeln. Wenn Ihre Gesäßmuskulatur verspannt ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Ischiasnerv bemerkbar macht. Wenn Sie es sehr reizen, zieht es vom unteren Rücken über das Gesäß, entlang des Oberschenkels bis zu den kleinen Zehen.
  • Und alles dazwischen ist für Ihre Rückenmuskulatur. Sie befinden sich im oberen Rücken etwas unterhalb des Fußballens und im unteren Rücken etwas oberhalb der Ferse.

Mein Rat:

Legen Sie Ihren Igelball auf den Boden, am besten auf einen Teppich oder Läufer, sonst rutscht Ihnen der Igelball sehr schnell aus den Füßen. Als nächstes legen Sie Ihre Fußsohle darauf und kreisen Sie die Fußsohle über Ihren gesamten Fuß (außer Ihren Zehen). Machen Sie die ganze Pro-Seite für 2 bis 5 Minuten.

Am Anfang kann es sehr wohl etwas schmerzhaft sein oder sogar kitzeln. Bleiben Sie direkt vor Ort und Sie werden schnell feststellen, dass die Schmerzen und das Kitzeln verschwinden. Hinweis: Wenn Ihre Füße kitzelig sind, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass Ihre Rückenmuskulatur angespannt ist.

Diesen Tipp kannst du wie folgt perfekt in deinen Alltag integrieren:

  • Das kannst du im Büro unter dem Schreibtisch machen oder fernsehen
  • Morgens nach dem Aufstehen, denn so wachst du schneller auf und bist vitaler
  • Hervorragend abends vor dem Schlafengehen, das entspannt deine Muskulatur, regeneriert sich viel schneller und deine Muskulatur wird besser durchblutet
  • Nach jedem Training, nach der Gartenarbeit, nach jeder anstrengenden körperlichen Arbeit ist es wirklich wohltuend und entspannend. Darüber hinaus ist es eine hervorragende Prophylaxe gegen Muskelkater.

Tipp 2:

Wärme hilft sehr gut bei Verspannungen. Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Eine Wärmflasche an die betroffene Stelle
  • Ein Saunabesuch
  • Ein erwärmtes Kirschkornkissen
  • Eine wärmende Naturlotion wie Pferdesalbe

Tipp 3:

Jeder kennt den heutigen Tipp, aber viele setzen ihn nicht um.

WASSER TRINKEN!

Wenn Sie einer von ihnen sind und es nicht umsetzen konnten, hoffe ich, dass auch Sie die Vorteile erkennen, warum Trinken für Sie und Ihren Körper wirklich bereichernd ist.

Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Körper zu etwa 60 bis 70 % und Ihr Gehirn zu 85 % aus Wasser besteht. Jeden Tag verlieren Menschen durchschnittlich etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser und dies muss wieder aufgefüllt werden, denn Wasser ist enorm an folgenden Prozessen in Ihrem Körper beteiligt:

  • Hauptbestandteil des Blutes und damit Transportmittel für die Nährstoffe im Blut zu den einzelnen Zellen.
  • Ausscheidung von Giftstoffen über den Urin
  • Kühlt deinen Körper und hat somit einen massiven Einfluss auf deine Wärmeregulation (Schweiß)
  • Ist ein Lösungsmittel für fast alle Stoffe in deiner Zelle

Der Wasserverlust des Körpers kann durch mehrere Faktoren erhöht werden:

  • längeres Schwitzen durch starke körperliche Arbeit,
  • extreme sportliche Anstrengung
  • erhöhte Körpertemperatur
  • Niedrige Luftfeuchtigkeit
  • zunehmende Höhe über dem Meeresspiegel bei kälterer und trockenerer Luft und gleichzeitig erhöhter Atemfrequenz durch einen geringeren Sauerstoffgehalt

Am einfachsten berechnen Sie Ihren individuellen Flüssigkeitsbedarf mit folgender Formel: 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn Ihr Wasserverlust durch die oben genannten Punkte erhöht ist, sollten Sie natürlich auch mehr trinken.

Wenn Sie zu wenig trinken, bemerken Sie dies unter anderem an folgenden Anzeichen:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Ermüdung
  • Kopfschmerzen
  • Wut und Wut
  • Trockener Mund
  • Schmerz
  • Muskelverletzungen

Machen Sie sich bewusst: Ein Großteil der Muskelverspannungen kommt daher, dass ein Großteil der Bevölkerung zu wenig trinkt. Bei körperlicher Anstrengung ist Trinken noch wichtiger.

Mein Tipp, wie man das am besten umsetzt:

Trinken Sie morgens gleich nach dem Aufstehen ein Glas (200 ml) Wasser und stellen Sie sich dann stündlich einen Wecker. Trinken Sie jedes Mal, wenn der Wecker klingelt, ein weiteres Glas Wasser. Wenn Sie 12 Stunden wach sind, haben Sie über den Tag verteilt 2,4 Liter getrunken.

Alternativ gibt es zahlreiche Apps für Android und iOS, die Sie daran erinnern, regelmäßig zu trinken und in denen Sie Ihre getrunkene Wassermenge nachverfolgen können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung und allzeit einen entspannten Rücken. Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren.